Teilnahme am 10. Interkulturellen Weihnachtskonzert in Frechen

Teilnahme der Gesangs- und Chorschule am 10. Interkulturellen Weihnachtskonzert in Frechen

Im Dezember nahm unsere Gesangs- und Chorschule am 10. Interkulturellen Weihnachtskonzert teil, das im Stadtsaal Frechen stattfand und Musiker verschiedener Generationen, Stilrichtungen und Kulturen auf einer Bühne vereinte. Für die Schule war dieses Ereignis von besonderer Bedeutung und stellte einen wichtigen Meilenstein in ihrer kreativen Entwicklung dar.

Die Teilnahme an einem interkulturellen Konzert dieses Niveaus war für uns nicht nur ein weiterer Auftritt, sondern eine öffentliche Anerkennung und ein Schritt der Schule über die Grenzen des internen Konzertlebens hinaus. Es war eine Bestätigung dafür, dass die Schule nicht nur als Bildungsstätte existiert, sondern auch als aktiver Teilnehmer am kulturellen Leben der Region: Hier lernen Kinder und Erwachsene, es werden Ensembles und Chöre gegründet, Ideen entstehen und kreative Projekte werden umgesetzt.

Im Rahmen des Konzertprogramms präsentierte die Schule verschiedene Bereiche ihrer Arbeit. Auf der Bühne traten Solisten auf, die ihre individuellen stimmlichen Fortschritte und ihre künstlerische Reife unter Beweis stellten, sowie ein Kinderchor, für den die Teilnahme an einem solchen Konzert eine wertvolle Erfahrung war, auf einer großen Bühne und vor einem neuen Publikum aufzutreten.

Ein besonderer und bedeutender Moment des Abends war die Premiere des Erwachsenenchors der Schule. Für das Ensemble war es der erste große öffentliche Auftritt außerhalb der Schule, der ein hohes Maß an Konzentration, Verantwortung und innerer Einheit erforderte. Dieses Debüt war ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des Chores und bestätigte sein künstlerisches Potenzial.

Das zentrale Stück unseres Auftritts war die Aufführung des weltberühmten Weihnachtsliedes Carol of the Bells. An diesem Abend erklang es in der Originalfassung des ukrainischen Komponisten Mykola Leontovych in ukrainischer Sprache. Diese Wahl war bewusst und prinzipiell: Sie unterstrich die historischen Wurzeln des Stücks und wurde zum Symbol des kulturellen Dialogs. Die Aufführung verband Tradition und Moderne und erinnerte die Zuhörer daran, dass Musik in der Lage ist, in einer universellen Sprache zu sprechen und nationale und sprachliche Grenzen zu überwinden.

Für die Schule war es besonders wertvoll, dass wir gemeinsam mit führenden Musikern der Region auf einer Bühne standen und uns als Teil einer großen professionellen Musikgemeinschaft fühlten. Die herzliche und freundschaftliche Begegnung mit dem Sinfonieorchester der Musikschule Frechen war ein wichtiger Moment des Erfahrungsaustauschs und der gegenseitigen Inspiration und eröffnete Perspektiven für zukünftige gemeinsame Projekte.

Eine ganz besondere und wirklich wertvolle Erfahrung für unseren Chor war die gemeinsame Aufführung eines Liedes mit dem Komponisten und Interpreten Peter Worms. Für die Chormitglieder war dies ein lebendiges Beispiel für kreative Zusammenarbeit, Dialog und gegenseitiges Zuhören – etwas, das man im Unterricht allein nicht lernen kann.

Wir freuen uns, Teil dieses interkulturellen Musikraums zu sein, und sind allen dankbar, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben. Für die Schule ist dies nicht nur eine Erinnerung, sondern auch ein wichtiger Schritt nach vorne – hin zu neuen Konzerten, Begegnungen und kreativen Entdeckungen.

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